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LOCATION:Theater, Grosses Haus, Am Augustinerhof 3, 54290 Trier
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SUMMARY:Der letzte Mann
DESCRIPTION:Stummfilm von Friedrich Wilhelm Murnau. Musik von Giuseppe Becce, Bearbeitung von Detlev Glanert.\n\nDie goldenen 1920er Jahre sind legendär, nicht zuletzt wegen der beeindruckenden Stummfilme. Das 1. Mixed Zone-Konzert der Spielzeit lässt diese Epoche einmalig am Donnerstag, 8. Oktober um 19:30 Uhr im Großen Haus wieder aufleben und als Gesamtkunstwerk erleben. Friedrich Wilhelm Murnau gilt als einer der herausragenden Regisseure jener Zeit und sein Film „Der letzte Mann“ als Höhepunkt der frühen Filmkunst. \n\nDie Musik wurde damals live in den Kinos gespielt – selten von einem großen Orchester. Genau das macht nun das Philharmonische Orchester der Stadt Trier unter der Leitung von GMD Jochem Hochstenbach und erweckt Murnaus Meisterwerk mit passender Klangkulisse zu neuem Leben.\n\nKino trifft Konzert. In der Ära des Stummfilms waren Vorführungen mit großem Live-Orchester ein seltenes Highlight in den Programmen großer Filmtheater: echter Breitwandsound statt klirrender Kinoorgel. Das Philharmonische Orchester der Stadt Trier lässt unter der Leitung von GMD Jochem Hochstenbach diese glänzende Epoche nun einmalig mit Friedrich Wilhelm Murnaus 1924 erschienenem Film Der letzte Mann wieder aufleben.\n\nDas 1. Mixed Zone Konzert der Saison verneigt sich vor den 1920er Jahren. Einerseits war das Jahrzehnt eine goldene Zeit für den deutschen Film, wie Murnaus Meisterwerk eindrücklich beweist. Er ‚entfesselte‘ die Kamera nachhaltig und schuf eine imposante Filmarchitektur, in der Emil Jannings in der Hauptrolle ausdrucksstark brilliert. Andererseits erzählt Der letzte Mann von den dunklen Jahren jener Epoche. Im Zentrum steht die tragische Geschichte um den gesellschaftlichen und persönlichen Niedergang eines Hotelportiers, der mit seiner prächtigen Portiersuniform auch seine Reputation verliert.\n\nDer berühmte Filmkritiker Siegfried Kracauer urteilte damals: „Eine Dichtung in Bildern.“ Mit der Live-Musik des Orchesters ist dieser Höhepunkt des deutschen expressionistischen Stummfilms mit passender Klangkulisse neu zu entdecken. Der Original-Soundtrack von Giuseppe Becce aus dem Jahr 1924 wurde vom renommierten Opernkomponisten Detlev Glanert neu gefasst. Dank dieser Einrichtung kann das Meisterwerk Murnaus noch eindrücklicher wirken. Denn mit dem Philharmonischen Orchester werden die erschütternde Handlung und die imposanten Bilder noch spürbarer. Ein einmaliges Filmerlebnis, das selbst in den goldenen 1920er Jahren nur selten in dieser Form zu erleben war.\n\nPhilharmonisches Orchester der Stadt Trier\nDirigat: GMD Jochem Hochstenbach
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